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Sa 31.10.
20:00

  • Regie

    Masaki Kobayashi

  • Japan / 1964
    183 Min. / DCP / OmeU

  • Originalsprache

    Japanisch

  • Kino

    Arsenal

    zu dem Kalender
  • Einführung: Kayo Adachi-Rabe (Filmwissenschaftlerin)

Der surrealistisch-stilisierte Horrorfilm ist ein radikaler künstlerischer Kurswechsel im Œuvre von ­Masaki Kobayashi. Basierend auf vier Geistergeschichten des irisch-griechischen Autors ­Lafcadio Hearn, für die Leinwand adaptiert von der japanischen Drehbuchautorin Yoko Mizuki, entwirft Kobayashi einen expressiven Bilderrausch in Form von prächtigen, übernatürlichen Szenerien, in denen vier Protagonisten geisterhafter Vergeltung und spirituellen Prüfungen gegenüberstehen: ein Samurai, der bei der Rückkehr zu seiner geliebten Frau auf die Vergänglich- und Vergeblichkeit zurückgeworfen wird, ein sich in eine „Schneefrau“ verliebender Holzfäller, ein blinder Musiker, dessen Spiel vor Geistern dramatische Folgen hat, sowie ein Samurai und ein ihn unerwartet anblickendes Gesicht. Als einer der teuersten Filme der japanischen Filmgeschichte hätte KAIDAN ohne die substanzielle finanzielle Unterstützung und die Produktionsinfrastruktur des Ninjin Clubs nicht realisiert werden können. Die zuungunsten des Ninjin Clubs aufgeteilten Ticketeinnahmen konnten die Produktionskosten nicht auffangen. Der Konkurs war unabwendbar. Viele Beteiligte bezahlten die Schulden noch Jahre später ab. (mg)

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